Mervin Smucker: Antioch College Philosphie Programm

Mervin Smucker besuchte Antioch College in Yellow Springs, Ohio in seinem Studeingang zur ersten Graduierung. Er studierte dort Philosophie, Psychologie und Fremdsprachen. Er erreichte den Abschluss Bachelor of Arts in Antioch bevor er seine Studien an der Millersville Universität und der Pennsylvania State Universität fortsetzte.

Viele moderne Disziplinen entwickelten sich aus dem Studium der Philosophie, einschließlich Wissenschaft, Kunst- und Politikwissenschaften. Philosophiestudenten lernen, wie sie genau viele grundexistenzielle Fragen erwägen und analysieren, z-B. „Was ist Realität?“, „Wer bin ich?“ und „Wie weiß ich das was ich denke zu wissen?

Um Studenten in diesen kritischen Fragen zu unterrichten, werden klassische Texte von alten und modernen Philosophen gelesen. Zusammen diskutieren Studenten und Dozenten Themen wie z.B. das gute oder das ethische Leben, menschliche Verhaltensweisen,  und die Beschaffenheit der Geschichte. Da das Antioch College seinen Studenten große Freiheiten einräumt, wie sie ihre Studien auswählen, kann die spezifische Zusammenstellung des Philosphiestudiengangs je nach Student verschieden sein. Dennoch ist die Abteilung für Philosophie von der Sokratischen Doktrine inspiriert, dass „ein Leben, das nicht befragt oder untersucht wurde, nicht lebenswert ist“, und legt die Betonung auf das Lernen durch  Fragestellung und durch Diskussion signifikanter  Ideen.

Studenten im Studiengang Philosophie nehmen an Grundkursen teil und sind ebenso frei, sie interessierende Themen zu vertiefen.   Mit Hilfe der Fakultät können sie daraus auch einen interdisziplinären Hauptstudiengang für sich entwickeln.

Mervin Smucker

Veröffentlicht unter Über Mervin Smucker

Dr. Mervin R. Smucker – Experte der Verhaltenstherapie (KVT)

Mervin R. Smucker,  umfassend aus- und fortgebildet, ist im Feld der Verhaltenstherapie  (KVT) als ein anerkannter  Experte tätig.  Er besuchte das Antioch College in Yellow Springs, Ohio, wo er Kurse in Philosophie und Fremdsprachen belegte. Während seiner Hochschulausbildung  studierte Mervin R. Smucker längere Zeit in Europa, unter anderem an der Freien Universität Brüssel in Belgien, der Universität Tübingen, am Goethe Institut, sowie am Lingusitischen Zentrum in Frankreich. Nachdem er seinen Bachelor (B.A.) in 1975 erwarb, schrieb er sich an der Millersville Univerität in Millersville , Pennsylvania, ein und machte dort einen Anschluss als Klinischer Psychologe (MSc). Daraufhin setzte Mervin R. Smucker seine Ausbildung an der Pennsylvania State Universität fort um seinen Doktor in Philosophie, Klinische Psychologie, in 1982 abzuschließen. Er verfasste seine Dissertation mit dem Titel „ Eine Bestandsaufnahme der Depressionen im Kindesalter: Normen und Psychometrische Analyse“. Nachdem ihm sein Doktortitel verliehen wurde, weitete  Mervin R. Smucker  seine Studien an der Universität der Medizin und Zahnkunde in New Jersey und an der Medizinischen Schule der Universität von Pennsylvania aus.

Während der sechs Jahre seiner Tätigkeit am Zentrum für Verhaltenstherapie an der Universität von Pennsylvania,  hatte Mervin R. Smucker eine Reihe von Positionen inne, so auch die des Klinischen Professors der Psychologie und Psychiatrie und Direktor der Ausbildung und Klinischen Trainings. Neben den Anfängen  seiner  bahnbrechenden Klinischen Experimente in Imagery Rescripting an der Universität in Pennsylvanien, hielt er den Posten als Direktor des Behandlungsprogramms des United States Bewährungshilfe Ministeriums inne. Er leitete die Abteilung für obligatorische ambulante Psychotherapie für die Menschen, die aus den Staatsgefängnissen auf Bewährung entlassen wurden. In 1989 siedelte er nach Wisconsin um, wo er unterrichtete und auch klinisch tätig war, so am Medical College of Wisconsin, am Verhaltenstherapeutischen Institut in Miwaukee, Columbia, und an der Aurora Klinik für Psychiatrie.   Zum gegenwärtigen Zeitpunkt arbeitet Mervin R. Smucker als Internationaler Berater,  und gehört mehreren Ausbildungszentren in Deutschland, der Schweiz und Norwegen an.

Dr. Mervin Smucker

Veröffentlicht unter Über Mervin Smucker

Mervin Smucker. Paniksymptome – Fragebogen

Untenstehend befindet sich eine Liste mit physiologischen Symptomen, die Menschen manchmal empfinden wenn sie Angst oder Panik spüren. Bitte stufen Sie jeden Punkt auf der Liste ein, wie beängstigend Sie diese Symptome erleben, indem sie die unten beschriebene Skala von 0 bis 3 benutzen. Bitte stufen Sie jeden Punkt ein und tragen die Bewertung auf der Linie ein.

NZ- Nicht zutreffend, das Symptom präsentiert sich nicht

  • Überhaupt nicht beängstigend
  • Etwas beängstigend
  • Ziemlich beängstigend
  • Extrem beängstigend
  1. Benommenheit / Schwindel
  2. Kurzatmigkeit
  3. Wacklige Beine
  4. Übelkeit
  5. Verschwommenes / verzerrtes Sehen
  6. Kribbeln in den Fingerspitzen
  7. Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen
  8. Herzstolpern
  9. Druck / Schwere auf der Brust
  10. Knoten im Magen
  11. Klumpen in der Kehle
  12. Trockene Kehle
  13. Schwitzen
  14. Orientierungslosigkeit / Verwirrung
  15. Gefühl, vom Körper losgelöst zu sein

Dr. Mervin Smucker

Veröffentlicht unter Über Mervin Smucker

Mervin Smucker. Die Rolle des Rapports in der Behandlung durch Magnetiseure

Basierend auf dem 2. Kapitel Die Entstehung der Dynamischen Psychiatrie aus dem Buch von Henri F. Ellenberger: Die Entdeckung des Unbewussten, Diogenes Verlag 2005

Die französischen Mesmerianer verstanden, so wie ihre deutschen Kollegen, die grundlegende Rolle des Rapports als therapeutisches Agens der Behandlung. Carl Alexander Freidrich Kluge beschrieb in seinem Lehrbuch von 1811, der Magnetiseur bilde mit seinem Patienten einen „magnetischen Kreis“, d.h. eine nach außen hin geschlossene Welt zweier Individuen, die vor äußeren Störungen wie Lärm, Licht und anderen Einflüssen geschützt werden müsse.

Friedrich Hufeland beschrieb als Rapport, in einem Artikel über Sympathie in 1811, den Vergleich zwischen der Einheit Magnetiseur – Patient mit der Beziehung zwischen dem Fötus und einer schwangeren Frau. Die Behandlung durchlaufe die Reifung eines ungeborenen Kindes bis zu seiner Geburt, und die Geburt entspreche dem Ende der Behandlung.

Mervin Smucker

Veröffentlicht unter Über Mervin Smucker

Mervin Smucker, 2013. Klecksographien von Justinus Kerner

Basierend auf dem 2. Kapitel Die Entstehung der Dynamischen Psychiatrie aus dem Buch von Henri F. Ellenberger: Die Entdeckung des Unbewussten, Diogenes Verlag 2005

Justinus Kerner (1786 bis 1862) wuchs in Württemberg als Sohn eines Staatsbeamten auf. Sein Elternhaus lag direkt neben der „Irrenanstalt“ und er konnte von seinem Fenster aus die Kranken sehen. Er wurde im zwölften Lebensjahr durch den Magnetiseur Gmelin von einem nervösen Leiden geheilt. Fortan interessierte er sich für die Geheimnisse des menschlichen Geistes. 1819 wurde er Arzt und praktizierte bis 1862 in Weinsberg in Württemberg. Er hatte großes Interesse für das Geheimnisvolle und das Okkulte und er war der erste, der relevante biographische Dokumente über Mesmers Leben sammelte. Die Patienten in seiner Praxis, die ihm „besessen“ erschienen, behandelte er mit einer Mischung aus Exorzismus und Magnetismus.

Als er im Alter in eine ausgeprägte Depression fiel, machte er zum Zeitvertreib Tintenkleckse auf ein Blatt Papier, faltete es und führte die entstandenen Figuren weiter aus. Er beschrieb diese fantasievollen Formen in Versen. Diese Bilder seien Geister und Ungeheuer, sagte er. Posthum wurden diese Bilder unter dem Titel „Klecksographien“ veröffentlicht, und wurden später für Herrmann Rorschach eine Quelle der Anregung für seinen „Rorschach-Test“.

Mervin Smucker

Veröffentlicht unter Über Mervin Smucker

Mervin Smucker (2014). KVT Behandlungen Posttraumatischer Belastungsstörung: Kritik und Vorschläge in Bezug auf zukünftige Forschungs- und Interventionsbereiche

In den letzten Jahren ist viel über die relative Wirksamkeit von (in Konkurrenz  stehenden) kognitiven und verhaltenstherapeutischen Behandlungen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) diskutiert worden. Leider ist immer noch viel zu wenig darüber bekannt, wann, warum und unter welchen Bedingungen empirisch gestützte spezifische Behandlungsinterventionen für eine Traumafolgestörung erfolgreich oder nicht erfolgreich sein könnten. Dazu ist die Kritik angemessen, dass die bisherigen Konzeptualisierungen, Beschreibungen und empirischen Evaluationen von PTBS- Behandlungsverfahren nicht tiefgründig genug sind in: (1) der Untersuchung der spezifischen Behandlungsbestandteile verschiedener Behandlungsmethoden, (2) der Identifikation der primären PTB-Emotionen (z.B. Angst vs. nicht-Angst-bezogene Emotionen wie Wut, Schuld und Scham) und (3) der Berücksichtigung der spezifischen Typen von Traumata, die traumatisierte Patienten erlitten hatten (z.B. Typ I vs. Typ II Traumata, menschgemachte vs. nicht-menschgemachte Traumata). Die Behandlungen von Traumafolgestörungen könnten davon profitieren, wenn Wissenschaftler im Traumabereich die Behandlungsinterventionen berücksichtigen und abstimmen würden (1) mit dem Typ und der Art des Traumas und (2) mit spezifischen traumabezogenen Merkmalen und Symptomen, einschließlich der Identifikation primärer und sekundärer traumabezogener Emotionen und Kognitionen.

Mervin Smucker

Veröffentlicht unter Über Mervin Smucker

Mervin Smucker, Die theoretischen Grundprinzipien der verlängerten Exposition als Behandlung für traumatisierte Menschen, die unter einer posttraumatischen Belastungs-störung leiden

Mervin Smucker

Bei der verlängerten Exposition handelt es sich um eine auf den theoretischen Prinzipien der klassischen Konditionierung fundierte behaviorale Behandlung, die sich der Exposition, Habituation, Desensibilisierung und Extinktion bedient, um Angst und Furcht zu reduzieren. Ein primäres Ziel der verlängerten Exposition in einer Traumabehandlung ist, dass Patienten lernen, dass sie traumatische Erinnerungen und die damit verbundene Aufregung tolerieren können, ohne davon völlig überwältigt zu werden. Genauer gesagt wird den Patienten beigebracht, dass Vermeidung nicht zu einer längerfristigen Besserung führt, dass traumatische Erinnerungen ertragbar sind und dass Furcht und Angst, die durch diese Erinnerungen ausgelöst werden, letztlich verlorengehen, wenn eine häufige Exposition stattgefunden hat. Den Prozessen der Habituation und der Desensibilisierung wird in diesem Rahmen die Funktion beigemessen, die emotionale Verarbeitung der traumatischen Erinnerungen dadurch zu erleichtern, dass “korrektive Informationen” bereitgestellt werden (z.B., dass das traumatische Ereignis selbst Vergangenheit ist und nicht länger eine gegenwärtige Bedrohung darstellt oder dass die traumatischen Erinnerungen aushaltbar sind und verarbeitet werden können, ohne davon vollkommen überwältigt zu werden). Erweist sich die verlängerte Exposition als wirksam, so bewirkt sie eine substantielle Reduzierung der Häufigkeit und der Schwere von PTB Symptomen (z.B. von intrusiven Erinnerungen und von Vermeidung).

Veröffentlicht unter PTBS